Craftbeer – Was ist das?

Fangen wir mit der Übersetzung von Craftbeer an. „Craft“ bedeutet auf Deutsch soviel wie Handwerk und „Beer“- na, wer weiß es? richtig – Bier. Craftbeer kann man also als handwerklich gebrautes Bier beschreiben. Die Sorten sind geschmacklich intensiv, kunstfertig gebraut und haben einen neunen Biermarkt für sich entdeckt.

Craftbeer geht auf die 1970er zurück. Damals waren nämlich in den USA viele Biertrinker frustriert. Auf dem Markt gab es nur sogenanntes Industrie- und Massenbier, das sich kaum von einander unterschied. Für einen Biertrinker, der die Abwechslung oder auch hier und da mal eine Innovation in Sachen Geschmack des Bieres liebt, natürlich ein Graus. Dies breitete sich auch schnell in Großbritannien aus.

So fingen einige Bierliebhaber damit an ihr eigenes Bier zu brauen. Sie wurden zu Homebrewers und aus dem besten von ihnen entwickelten sich schnell Microbreweries.

Heute gibt es in den USA über 4.000 Craft-Brauereien, und in der Craft-Beer-Industrie sind über 100.000 Personen beschäftigt, die jährlich 18,3 Milliarden Liter Bier brauen. In Großbritannien hat die Craft-Beer-Revolution die Zahl der Brauereien auf über 2.000 erhöht.

Der Trend sein eigenes Craftbeer zu brauen schlug schnell Wellen und schwappte auch in andere Länder wie, Belgien, Skandinavien, Italien und nun auch nach Deutschland über.

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Craftbeer erklärt – heute: IBU

IBU steht für International Bitterness Unit und ist eine von der European Brewery Convention (EBC) festgelegte Maßeinheit für die Bitterkeit von Bieren. Hiermit werden auch die sogenannten isomerisierenden Alphasäuren des Hopfens umschrieben. Der Wissenschaftler Glenn Tinseth hat die IBUs in einer typischen Wertetabelle beschrieben und mit den unterschiedlichen Biersorten verglichen.

Quelle: Wikipedia.de

Bier ist ein vielfältiges Getränk. Je nach Auswahl und Menge der Zutaten lassen sich vielfältige Geschmacksnuancen erbrauen. Eine wichtige Geschmackskomponente ist die Herbe oder auch Bitterkeit des Bieres. Diese Bitterkeit lässt sich nicht nur erschmecken sondern auch messen und bestimmen. Die Maßeinheit nach der die Bitterkeit des Bieres bestimmt wird, ist die International Bitterness Unit (IBU). Je höher der Wert, die so genannten Bittereinheiten, desto bitterer das Bier.

Verantwortlich für die Bitterkeit des Bieres ist der Hopfen. Genauer gesagt, sind es die im Hopfen enthaltenen Alphasäuren. Einfach gesagt, gibt eine Bittereinheit (BE) den Anteil der im Bier enthaltenen Alphasäure pro Liter wieder, wobei etwa 1 mg Alphasäure pro Liter Bier einer Bittereinheiten entsprechen. Die genaue Berechnung der Bittereinheiten ist jedoch weitaus komplexer.

Auch wenn ein hoher IBU-Wert für eine höhere Bitterkeit des Bieres spricht, lässt sich das subjektive Geschmacksempfinden doch durch eine höhere Zugabe von Malz verwirren. Das bedeutet, dass schwerere Biere mit höherem Malzgehalt einen höheren IBU-Wert aufweisen müssen, um die gleiche subjektive wahrgenommene Bitterkeit zu erreichen.

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